Willkommen im MUG

Münchner Untergrund
im Einstein Kulturzentrum
Einsteinstraße 42
81675 München

direkt an der U-Bahn Max-Weber-Platz

Kartenverkauf: Abendkasse

kontakt@mug-einstein.de
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Veranstaltungen im Januar und Februar

Winter Surprise

Dem Spielstättenprogrammpreis 2014, mit dem der Verein Offene Ohren e.V. von der Initiative Musik GmbH ausgezeichnet wurde, ist es zu verdanken, dass der Verein Ihnen diese besondere Zusatzreihe mit drei Konzerten im MUG anbieten kann:

Sonntag, 25. Januar 2015, 20 Uhr

Kimmig-Studer-Zimmerlin & John Butcher

Kimmig, Studer, Zimmerlin & John Butcher

John Butcher (Tenor-, Sopransaxophon/UK)
Alfred Zimmerlin (Cello/CH)
Harald Kimmig (Violine/D)
Daniel Studer (Bass/CH)

In der klassischen Musik zählen Streichtrios zu den häufigsten kammermusikalischen Besetzungen. Im Jazz sind sie hingegen eine Rarität.

Insofern ist das frei improvisierende Streichtrio schon aufgrund des Instrumentariums ungewöhnlich, auch wenn es sich von klassischen Streichtrios dadurch unterscheidet, dass es mit Violine, Violoncello und
Kontrabass besetzt ist. Auch der Umstand, dass der Geiger Harald Kimmig, der Cellist Alfred Zimmerlin und der Kontrabassist Daniel Studer den traditionellen Klang des Streichtrios durch ungewöhnliche Spieltechniken erweitern, hebt diese Schweizerisch-deutsche Formation aus dem Improvisationsalltag heraus.

Auf der Basis einer langjährigen Zusammenarbeit und Vertrautheit entwickeln die drei Musiker facettenreiche Klangwelten, Strukturen und Formen. (Reinhard Kager, SWR, 2011)

Der Schweizer Daniel Studer war bereits im Duo mit seinem Bassistenkollegen Peter K.Frey bei den Offenen Ohren zu Gast - aus diesem musikalischen Zwiegespräch resultierte eine mittlerweile bei Creative Sources erschienene CD.

John Butcher braucht man hier inzwischen nicht mehr vorzustellen: Sein ureigener Saxophonstil ist zugleich enorm facettenreich wie nahezu in jedem Zusammenhang wiederzuerkennen – sei es als Solist, im akustischen Duo wie etwa mit seinem langjährigen Weggefährten John Edwards, in minimalistischen oder elektronischen Projekten wie Polwechsel, oder als Leiter größerer Ensembles, etwa auf dem Huddersfield Festival. Nun also mit Streichtrio – man darf gespannt sein!

15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

Reservierung unter 0171 3048303
kontakt@offeneohren.org
Veranstalter: www.offeneohren.org

Donnerstag, 29. Januar 2015, 20 Uhr

Anker-Melbye-Sanders Trio

RHRR KoenDoriClassics Tokyo 2014

Mark Sanders (Schlagzeug/UK) Foto: Bruce Milpied
Lotte Anker (Saxophone/DK) Foto: Peter Gannushkin
Adam Pultz Melbye (Bass/DK) Foto: Karolina Zapolska

Lotte Anker ist seit Mitte der 90er Jahre eine zentrale Figur der internationalen Improvisationsszene. Sie arbeitete zusammen mit Marilyn Crispell, Ikue Mori, Fred Frith, Craig Taborn, Gerald Cleaver, um nur einige zu nennen. Außerdem komponiert sie für das Copenhagen Art Ensemble und ihr eigenes What River Ensemble, sowie Mitglied des Musikerkollektivs und Labels ILK.

Adam Pultz Melbye ist ein wesentlicher Erneuerer der dänischen Kontrabaßtradition jenseits von Niels-Henning Ørsted-Pedersen. Er bereist Europa sowohl als Solist wie mit einer Anzahl eigener Gruppen; daneben arbeitet er mit Namen wie Peter Brötzmann, Tobias Delius, Fred Lonberg-Holm und Johannes Bauer zusammen. Darüberhinaus ist er Mitbetreiber des dänischen Label barefoot records, auf dem es zahlreiche Tonträger mit seiner Beteiligung gibt.

Mark Sanders ist einer der gefragtesten Perkussionisten der europäischen Improvisationsszene. Unter seinen musikalischen Partnern finden sich Namen wie Derek Bailey, Evan Parker, Barry Guy und Paul Dunmall, oder auch das Foils Quartet, mit dem er Ende 2013 zuletzt Gast der Offenen Ohren war. Sein langjähriges Duo mit John Edwards zählt zu den intensivsten der Szene. Aber er ist auch im Umfeld zeitgenössischer komposition unterwegs, wie etwa mit dem ICE Ensemble, Christian Marclay und John Butcher.

Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

Reservierung unter 0171 3048303
kontakt@offeneohren.org
Veranstalter: www.offeneohren.org

Samstag, 14. Februar 2015, 20 Uhr

HDRS – Honsinger – Dörner – Rupp - Steidle

HDRS Pressefoto

Olaf Rupp (electric guitar, acoustic guitar/D)
Axel Dörner (trumpet/D)
Tristan Honsinger (cello/USA)
Oli Steidle (percussion/D)
Foto: Robert-Hoedicke

Tristan Honsinger lebte in Montreal, Amsterdam, Paris, Florenz und Berlin und ist jenseits seiner klassischen Cello-Ausbildung auch ein Meister der surrealen Wortperformance. Seine vorletzte CD-Veröffentlichung "Baboon" entstand im Januar 2012 bei seinem Triokonzert mit Enrico Sartori und Tobias Delius im Münchner MUG. 2014 kam er im Duo mit der japanischen Piano-Entdeckung Shuichi Chino zurück nach München. In HDRS wird er seine komödiantisch-anarchische Seite sicherlich höchst genussvoll ausleben!

Axel Dörner zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus: Er spielt traditionellen Bebop genauso wie klassischen Free Jazz oder elektronische Musik, etwa mit Otomo Yoshihide bei den Donaueschinger Musiktagen. Dörner ist sowohl alleine als auch mit seinem Trio „TOOT“ (gemeinsam mit Phil Minton und Thomas Lehn) fester Bestandteil der Berliner Szene der experimentellen improvisierten Musik, z. B. in Ken Vandermarks „Territory-Band“. Besondere Aufmerksamkeit erregte Dörner mit der Neuinterpretation sämtlicher Kompositionen von Thelonious Monk, die er dem Pianisten Alexander von Schlippenbach und mit seiner eigenen Gruppe „Die Enttäuschung“ auch auf drei CDs (Monks Casino, Intakt 2005) eingespielt hat.

Olaf Rupp begann mit zwölf Jahren als Autodidakt mit dem, was man heute Improvisierte Musik nennt. Seine aufrechte Gitarrenhaltung ist inspiriert von Chinesischen Pipa Spielern. Er entwickelte Spieltechniken wie z.B. Rasgueados, Arpeggios, Picados und Tremolos so für sich weiter, dass sie für Oberton- und Clusterwirkungen eingesetzt werden können um neue, "virtuelle" Klänge zu erzeugen. Ohne das "Extatische" des FreeJazz und ohne
das rein mechanische von Nancarrow nennt er es manchmal auch "analoge Granularsynthese". Auftritte hatte er u.a. mit Lol Coxhill, Michael Wertmüller, John Zorn, Joe Williamson, Paul Lovens, Thomas Lehn, Butch Morris und Tony Buck. Vier Solo Alben erschienen bei FMP und GROB.

Oliver Steidle ist ein Schlagzeuger, der sich vom Rhythmusknecht zum vollständig emanzipierten, ,uniquen‘ Musiker entwickelt hat. Die internationale Presse ist sich einig, dass Oliver Steidle „einer der innovativsten jungen Jazzer ist“, der „als kongenialer Schlagwerker für eine Vielzahl anerkannter Musiker einen bewundernswert eigenständigen Stil entwickelt, der trommelt, haucht und sein Instrument so grandios bedient, als wäre es das Einfachste der Welt“.

Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

Reservierung unter 0171 3048303
kontakt@offeneohren.org
Veranstalter: www.offeneohren.org

Besonderer Dank an die Initiative Musik GmbH Initiative Musik GmbH

Die Konzert des Offene Ohren e.V. werden gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Logo Kulturreferat LH München

Signalraum für Klang und Kunst

Freitag, 30. Januar 2015, 20:00
Vernissage und Konzert

und raus bist du / réminiscence

Installation-Performance von Claire Angelini
mit dem Pianisten Jean-Pierre Collot (recherche ensemble)

Claire Angelini beschäftigt sich seit Jahren dokumentarisch-künstlerisch in Texten, Fotos, Filmen und Zeichnungen mit gesellschaftlichen Brüchen der Moderne. Ihre jüngste Arbeit This gigantic furrowing of the ground wird im Februar 2015 auf dem Berlinade Forum präsentiert.

Der Pianist Jean-Pierre Collot, Mitglied des ensemble recherche, widmet sich der Musik des 20. Jahrhunderts mit einem besonderen Interesse für Stockhausen, Messiaen, Cage. Er ist Dozent an der Ensemble-Akademie Freiburg, die jährlich gemeinsam vom Freiburger Barockorchester und dem ensemble recherche veranstaltet wird.

Zur Ausstellungseröffnung spielt Jean-Pierre Collot live, an den beiden darauffolgenden Tagen sind Aufnahmen mit dem Pianisten sowie live gesprochene Texte von Claire Angelini zu hören.

Eintritt: frei

Veranstalter: signalraum

info@signalraum.de
mehr Infos: www.signalraum.de

Samstag, 28. Februar 2015, 20:00

Gitarre Hoch 2

Das Duo Conradi-Gehlen, mit Werken von John Cage, Enríquez de Valderrábano, Jörg Mainka, Bernd Franke, Mauricio Kagel und einer Uraufführung von Mark Andre.

Das Duo Conradi-Gehlen wurde von Stefan Conradi und Bernd Gehlen nach gemeinsamer Teilnahme bei der Fernsehaufzeichnung von Mauricio Kagels "Repertoire" aus "Staatstheater" im Jahre 1986 gegründet. Die beiden Musiker studierten zu dieser Zeit bei Professor Wilhelm Bruck an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Bei den Konzerten des Duos erklingen neben Konzert- und E-Gitarren eine Vielzahl von weiteren Instrumenten wie Banjo, Stahlsaitengitarre oder Ukulele. Experimentelle Klangerzeuger runden das farbige Klangfarbspektrum ab.

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Veranstalter: signalraum

info@signalraum.de
mehr Infos: www.signalraum.de

 

Das Projekt signalraum wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

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